Perfektes Match
Per Online-Dating zur Ladeinfrastruktur
Auch wenn manche den Benziner betrauern: Der E-Mobilität gehört die Zukunft. Die Zahl der Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2025 ist, verglichen mit dem ersten Halbjahr 2024, um 35 Prozent gestiegen. „Tanken“ kann man jetzt plötzlich überall. Für Benzin und Diesel musste man Lager und Zuwege bauen, Strom gibt es auf jedem Parkplatz im öffentlichen Raum. Damit ist Ladeinfrastruktur auch ein Thema für Kommunen.
Über diese zusätzliche Aufgabe freuen sich nicht alle Rathäuser. Zum Glück lässt sie sich mit überschaubarem Aufwand erledigen. Sechs Kommunen im Kaiserstuhl beweisen, dass dazu nur drei einfache Grundsätze gehören.
Grundsatz 1: Systematisch vorgehen
Anbieter von Ladeinfrastruktur konzentrieren sich gerne auf die lukrativen Top-Standorte. So werden Standorte in ländlichen Kommunen immer wieder zu Einzellösungen, die sich als aufwändig in Bau und Unterhalt erweisen. Besser, man definiert gleich viele Standorte und wählt eine technisch einheitliche Lösung. Das hilft den Nutzerinnen und Nutzern sowie der Kommune. Wie zum Beispiel im badischen Vogtsburg: Im Ortsteil Bickensohl kann man seit Oktober die erste der sieben geplanten Ladesäulen in Vogtsburg „anzapfen“. Dass keine davon eine Einzellösung ist, liegt daran, dass man am Kaiserstuhl zusammenarbeitet.
Grundsatz 2: Kommunale Kooperation
Sechs ländliche Gemeinden treiben den Ausbau der Ladeinfrastruktur zusammen voran. Neben Vogtsburg sind das die Nachbarn Merdingen, Ihringen, Bötzingen, Gottenheim und March. Gemeinsam schreiben sie fest, dass es in jeder Kommune und jedem Ortsteil mindestens einen Standort geben soll. Zusätzlich einigen sich alle Gemeinden auf ein Betreibermodell, das für ihre Haushalte möglichst kostenneutral ist. Zählt man alle Standorte zusammen, sind es plötzlich nicht mehr vier oder fünf, sondern 25 Ladesäulen. Damit wird das Projekt für Anbieter interessant.
Grundsatz 3: Den richtigen Partner finden
Am einfachsten geht das mit dem „FlächenTOOL“, einer Online-Plattform, auf der Kommunen Grundstücke und Liegenschaften für den Aufbau von Ladeinfrastruktur anbieten können. Betreiber von Ladeinfrastruktur informieren sich hier über Standorte und Konditionen und reichen bei Interesse ein Angebot ein. Wichtige Kriterien für die Betreiber sind: Viele Standorte gleichzeitig planen, bauen und bedienen zu können. Eine insgesamt gute Qualität der Standorte. Dabei können Top-Lagen einige etwas schwächere Standorte kompensieren. Im Auftrag von Vogtsburg, Merdingen, Ihringen, Bötzingen, Gottenheim und March kümmert sich endura kommunal um die Recherche, Koordination und Ausschreibung im FlächenTOOL – und bereitet die Angebote für die Entscheidung auf. Der Aufwand für die Kommunen: Angebots- und Vertragsprüfung. Die Bau- und Betriebskosten trägt der ausgewählte Betreiber.
Unser Auftrag
Per FlächenTOOL den richtigen Anbieter finden.
Übrigens, wenn Sie wissen wollen wie
- Kosten und Aufwand für die Ladeinfrastruktur von der Kommune bestimmt werden können
- Interessensbekundungs-Verfahren mit dem FlächenTOOL auch ohne Ausschreibung funktionieren
- die Kommune ohne Umwege direkt in die Realisierung von Ladeinfrastruktur kommt
finden Sie Antworten dazu im Steckbrief "Ladeinfrastruktur und FlächenTOOL" auf unserer Angebotsseite klimafreundliche Mobilität