Luftbild Innenstadt von Arzberg

Nachhaltige Wärme für Arzberg

Stadt Arzberg, Landkreis Wunsiedel

Die Stadt Arzberg befindet sich mit einer fossilen Wärmeversorgung von etwa 79 Prozent in einer vergleichbaren Situation wie andere Gemeinden. Mit der kommunalen Wärmeplanung wird eine Strategie entworfen, wie eine nachhaltige Wärmeversorgung der Stadt funktionieren kann. Im Westen Arzbergs, in Röthenbach, entsteht bereits ein Wärmenetz, das auf der Basis einer Hackschnitzelanalge die nachhaltige Wärmeversorgung leistet. Westlich vom Arzberger Stadtkern sind mehrere Mehrfamilienhäuser der Wohnbaugenossenschaft vorhanden, mit einem entsprechend hohen Wärmebedarf. Gute Voraussetzungen für den Aufbau eines effizienten Wärmenetzes.

Der Auftrag an endura kommunal

  • Bestandsanalyse
  • Potenzialanalyse
  • Entwicklung des Zielszenarios und Entwicklung der Umsetzungsstrategie inkl. Maßnahmen
  • Beteiligung von Verwaltung und weiterer relevanter Akteure
  • Verstetigungsstrategie
  • Contollingkonzept
  • Kommunikationsstrategie
  • Endredaktion des Plans
  • Akteursbeteilung
  • Begleitende Öffentlichkeitsarbeit

Projektzeitraum: 2024-2025

Projekterfolg

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Im Rahmen der Wärmeplanung sind mehrere mögliche Wärmenetzgebiete ausgewiesen. Als erster Schritt wird das Gebiet Bauernfeindstraße in einer Machbarkeitsstudie weiter vorangetrieben.
Mit der kommunalen Wärmeplanung hat die Stadt einen Überblick über die vorhandenen Energieträger. Die Potenziale für die erneuerbare Wärme- und Stromerzeugung sind geklärt. Ein Maßnahmenkatalog für die Erreichung des Ziels einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 ist erstellt. 

Für die Stadt Arzberg war das Projekt nicht nur inhaltlich ein voller Erfolg, sondern auch wirtschaftlich attraktiv: Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wurde zu 100 Prozent im Rahmen der Kommunalrichtlinie gefördert. Damit war die Umsetzung für die Kommune vollständig kostenfrei – ein wichtiger Vorteil, der die Entscheidung zusätzlich erleichtert hat. So konnte die Kommune ihre Weichen für eine nachhaltige Energiezukunft stellen, ohne eigene Haushaltsmittel einsetzen zu müssen.

Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Standort

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Projektteam

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