Kommunale Wärmeplanung in Kirchenlamitz: 100 % gefördert durch die Kommunalrichtlinie

Stadt Kirchenlamitz, Landkreis Wunsiedel

Die Stadt Kirchenlamitz befindet sich mit einer fossilen Wärmeversorgung von etwa 70% in einer vergleichbaren Situation wie andere Kommunen. Mit der kommunalen Wärmeplanung wird eine Strategie entworfen, wie eine nachhaltige Wärmeversorgung der Stadt funktionieren könnte. Der Stadtkern bietet eine hohe Wärmedichte, sodass hier durch eine Machbarkeitsstudie der Bau eines Wärmenetzes untersucht werden soll. Möglicherweise könnte für das Wärmenetz Reststoffe aus dem Gewerbegebiet Winterling verwendet werden - gute Voraussetzungen für den Aufbau eines effizienten Wärmenetzes.

Der Auftrag an endura kommunal:

  • Projektmanagement und -steuerung
  • Erstellung eines klimaneutralen Szenarios für die Wärmeversorgung der Stadt
  • Datenerhebung
  • Bestands- und Potenzialanalyse
  • Maßnahmenkatalog und kommunale Wärmewendestrategie
  • Energiekennwerte (zur Lieferung an Datenbank)
  • Dokumentation und Berichterstellung 
  • Beteiligungs- und Öffentlichkeitsformate

Umsetzungszeitraum 2024 - 2025

Projekterfolg

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Im Rahmen der Wärmeplanung werden mehrere Wärmenetzgebiete ausgewiesen, die für die zentrale Versorgung mit einem Wärmenetz in Frage kommen und im Folgenden geprüft werden.
Mit der kommunalen Wärmeplanung hat die Stadt nun einen besseren Überblick über die verwendeten Energieträger zur Wärmeversorgung, welche Potenziale für die erneuerbare Wärme- und Stromerzeugung vorhanden sind und welche Maßnahmen die Stadt umsetzen kann, um dem Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung näher zu kommen.

Für die Stadt Kirchenlamitz war das Projekt nicht nur inhaltlich ein voller Erfolg, sondern auch wirtschaftlich attraktiv: Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wurde zu 100 % im Rahmen der Kommunalrichtlinie gefördert. Damit war die Umsetzung für die Kommune vollständig kostenfrei – ein wichtiger Vorteil, der die Entscheidung zusätzlich erleichtert hat. So konnte die Kommune ihre Weichen für eine nachhaltige Energiezukunft stellen, ohne eigene Haushaltsmittel einsetzen zu müssen.

Gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Standort

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Projektteam

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