Renaissance der Quartierskonzepte
KfW 432 endlich wieder aufgelegt
Wo die kommunale Wärmeplanung Pflicht ist, kann man auf ein Quartierskonzept (und ein Sanierungsmanagement) nicht verzichten. Diese Erkenntnis ist beim Gesetzgeber angekommen. Nach drei Jahren Pause läuft das Förderprogramm zur energetischen Stadtsanierung seit Januar wieder wie gehabt über die KfW.
Vielseitig und gleichzeitig konkret
Das „Quartierskonzept zur energetischen Stadtsanierung“ hat ein weites Förderspektrum. Es umfasst von klimafreundlicher Mobilität bis zur Sanierung kommunaler Liegenschaften so ziemlich alles, was zur CO2-Neutralität beiträgt, sogar die Machbarkeitsstudie für ein Wärmenetz.
Die 2026er-Version der Quartierskonzepte unterscheidet sich kaum von der früheren. Förderbedingungen, Förderquote, Abläufe und Anforderungen, das alles entspricht altbekannten Regeln. Was sich vor allem geändert hat: Für die Arbeit an der Wärmewende sind die Voraussetzungen nun viel besser. Vor allem, weil mit den Ergebnissen aus der Wärmeplanung Daten vorliegen, die man früher aufwändig erheben musste.
Der Blick auf die Ergebnisse der über 30 Quartierskonzepte, die wir in den vergangenen 15 Jahren durchgeführt haben, lässt zwei Schlüsse zu:
- Quartierskonzepte und anschließende Sanierungsmanagements sind zentrale Instrumente der kommunalen Wärmewende.
- Es ist gut, dass in Zukunft realitätsnahe Szenarien effizienter und zügiger entwickelt werden können.
Erfahrung mit Quartierskonzepten:
Beispiele und Ergebnisse
Rheinfelden
Start: 2018
Ergebnis: Nutzung industrieller Abwärme und Wärmebedarf sind wirtschaftlich in einem Wärmenetz darstellbar.
Sanierungsmanagement: Ja



