Bürgerschaft begrüßt Mobilitäts-Engagement der Gemeinde
Umfrage in Eggenstein-Leopoldshafen
Aktionspläne für Mobilität, Klima- und Lärmschutz erweisen sich in Baden-Württemberg als effizientes Förderprogramm. Das zeigt sich gerade in Eggenstein-Leopoldshafen. Die Bürgerschaft begleitet die Planungen der Gemeinde konstruktiv. Das beweist die Umfrage, die im Rahmen des Aktionsplans stattgefunden hat.
Man spürt es deutlich: Parken ist inzwischen eine tägliche Herausforderung. Gründe gibt es viele. Immer mehr Haushalte haben mehr als ein Auto, Wohngebiete sind dichter bebaut, private Stellflächen reichen nicht mehr aus. Anwohnerinnen und Anwohner, Besuchende, Kundschaft, Liefer- und Dienstleistungsverkehr konkurrieren um begrenzte Flächen. Wie in anderen Gemeinden ist die Infrastruktur auf frühere Mobilitätsmuster ausgelegt und dem aktuellen Stellplatz-Bedarf nicht gewachsen.
Die Gemeinde hat erste Maßnahmen ergriffen: Dazu gehören mehrere Parkraumkonzepte und die bessere Kennzeichnung der Parkflächen.
Sind diese Maßnahmen erfolgreich? Spüren die Anwohnerinnen und Anwohner eine Verbesserung? Sehen sie weiteren Handlungsbedarf? Gibt es Straßen, Plätze und Kreuzungen, die als besonders schwierig erlebt werden? Und wie passen die Maßnahmen in ein langfristiges Konzept? Diese Fragen gibt die Gemeinde endura kommunal zum Start des Aktionsplans mit auf den Weg.
Unser Auftrag
Guter Einstieg in den Aktionsplan: Wie sieht die Bürgerschaft auf den Handlungsbedarf in Sachen Mobilität?
Rückhalt für die Verwaltung
Der Aktionsplan startet mit einem digitalen Fragebogen. Der ist so offen gestaltet, dass jeder und jede Vorschläge einbringen kann. Und er ist gleichzeitig spezifisch genug, um bisherige Maßnahmen gut evaluieren zu können.
Etwa 500 Fragebögen sind nun zurückgekommen: Für die meisten Bürgerinnen und Bürger ist Mobilität ein wichtiges Alltags- und Zukunftsthema. Mehr noch: 70 Prozent finden es richtig, dass die Gemeinde sich für Klimaschutz im Straßenverkehr einsetzt. Dieses Ergebnis gibt Bürgermeister Lang und der Verwaltung Rückendeckung.
Gleichzeitig zeigen die zahlreichen konkreten Vorschläge aus der Bürgerschaft „wo der Schuh drückt“. Das Projektteam arbeitet daran, alle Antworten zu evaluieren und entsprechend in einem Maßnahmenkatalog aufzubereiten.
„Die Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass wir ihre Belange ernst nehmen und versuchen, die Situation zu verbessern – auch wenn (noch) nicht jede Maßnahme tatsächlich greift. Wir sind also auf dem richtigen Weg. Und wir wissen dank der Umfrage jetzt auch, wie wir planvoll weitergehen können.“
Lukas Lang, Bürgermeister von Eggenstein-Leopoldshafen