Gemeinsam für die Wärmewende
Kommunale Wärmeplanung im Konvoi Müllheim, Badenweiler und Auggen
Der Verantwortliche für Innovation bei den Stadtwerken MüllheimStaufen - Max Elias - kann schon vor der gesetzlichen Verpflichtung drei Kommunen dafür gewinnen, freiwillig die kommunale Wärmeplanung anzugehen. Und zwar gemeinsam als Konvoi. Als erfahrener Projektpartner wird endura kommunal ins Boot geholt, um die komplexe Aufgabe strukturiert zu steuern.
Projekterfolg
nach obenIm Projekt entsteht ein engagiertes Steuerungsteam, das sich regelmäßig trifft und den fachlichen Austausch zwischen den beteiligten Kommunen fördert. Vertreterinnen und Vertreter profitieren dabei vom Wissen, den Erfahrungen und den Fragen der anderen – ein echter Mehrwert für alle Beteiligten.
In allen drei Kommunen werden konkrete Potenziale für Wärmenetze identifiziert und mögliche Standorte für Heizzentralen diskutiert. Besonders vielversprechend sind Abwärmepotenziale eines ortsansässigen Unternehmens sowie prüfenswerte Optionen im Abwasser-Verbandskanal. In Auggen und Müllheim zeigen sich darüber hinaus attraktive PV-Freiflächenpotenziale entlang der Bahnlinie.
Der Austausch mit den Wärmenetzbetreibern wird durch regelmäßige Treffen intensiviert. Die Ergebnisse der Wärmeplanung werden von den Fachbüros bestätigt und weiter vertieft – das stärkt das Vertrauen der Kommunen in die Betreiber und schafft eine solide Basis für gemeinsame Umsetzungsschritte.
Durch die regelmäßige Teilnahme von Bürgermeistern an den Steuerungsrunden können Maßnahmen bereits auf politischer Ebene diskutiert und hinsichtlich realistischer Umsetzungsoptionen geprüft werden.
Stimmen der Beteiligten
nach obenDas Thema kommunale Wärmeplanung im Konvoi ist sehr komplex. Deshalb ist es wichtig, dass ein Projektpartner Erfahrung darin mitbringt. Das war bei endura kommunal der Fall. Die Projektsteuerung und die richtige Kommunikation zur richtigen Zeit waren wichtige Faktoren für den gelungenen Prozess.
Max Elias, Verantwortlicher Geschäftsfeldentwicklung und Innovation, Stadtwerke MüllheimStaufen
Fördermittel und Wirtschaftlichkeit
nach obenGefördert durch das Förderprogramm „freiwillige kommunale Wärmeplanung“ des Landes Baden-Württemberg. Förderquote: 80 Prozent.
Generell gilt in der KWP:
Durch eine fundierte Wärmeplanung weiß die Kommune, wo sich Investitionen in Wärmenetze, erneuerbare Energien oder Gebäudesanierungen lohnen. Das reduziert Fehlentscheidungen und erleichtert Förderanträge und Finanzierungsentscheidungen.
Durch die Erschließung lokaler Energiequellen (z. B. Abwärme, Solarthermie, Biogas oder Abwasserwärme) sinken langfristig die Wärmekosten für öffentliche Gebäude, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger. Das stärkt die Kaufkraft und die regionale Wirtschaft.
Statt Geld für fossile Brennstoffe nach außen abfließen zu lassen, bleiben Investitionen und laufende Ausgaben in der Kommune – z. B. durch regionale Energiedienstleister, Handwerksbetriebe und Netzbetreiber.
Projektdokumentation
nach obenDie Projektwebseite zur kWP in Müllheim, Badenweiler und Auggen, zeigt den Ablauf und dokumentiert die Ergebnisse.
Standort
Medien-Echo
nach obenBadische Zeitung (23.04.25): Wärmewende: Wie Müllheim runter vom Gas will - Müllheim - Badische Zeitung (Abo-Schranke)
Badische Zeitung (26.03.25): Hausdächer stellen großes Potenzial dar - Badenweiler - Badische Zeitung (Abo-Schranke)
Projektteam
nach oben-
Evelin Glogau -
Jonathan Stephan -
Simon Winiger -
Matthias Bäuerlen -
Delia Seibt -
Eva Mutschler-Oomen -
Isabel Hötger