Drei Mitarbeiter:innen mit Computer vor dem Heizkessel

Dekarbonisierung des Wärmenetzes in Teningen

Das Nahwärmenetz in Teningen ist seit 2015 in Betrieb. In bisher vier Bauabschnitten umfasst es eine Netzlänge von 6 Kilometern Verteilnetz und 1,5 Kilometern Anschlussleitungen. 

Jetzt müssen die aus dem früheren Bestand übernommenen und fast 30 Jahre alten Wärmeerzeuger (Gaskessel und Holzhackschnitzelanlage an der Schule) ausgetauscht werden. Eine Chance für die weitere Dekarbonisierung des Netzes. Ein Transformationsplan soll die Ausgangslage analysieren und die weiteren Schritte bis zum Jahr 2045 festlegen.

Der Transformationsplan prüft die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen und entwickelt konkrete Maßnahmen, um die Nahwärmeversorgung in Teningen zukunftssicher aufzustellen. Er berücksichtigt unterschiedliche Szenarien und mögliche politische Groß-Entscheidungen. Er bietet damit eine fundierte Grundlage für wirtschaftlich sinnvolle Ausbau-Entscheidungen mit dem Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2045. 

Der Auftrag an endura kommunal

Transformationsplan

  • Analyse Ist-Zustand (Netz, Erzeuger, Kundenanzahl, CO2-Bilanz)
  • Bewertung von Potenzialen (erneuerbare Energien, Abwärme, Speicher)
  • Auswertung der Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung
  • Entwicklung von Verbrauchsszenarien des künftigen Wärmebedarfs
  • Soll-Analyse Wärmenetz und Erzeuger
  • Prüfung der Wirtschaftlichkeit
  • Fahrplan für die Erreichung der Zielszenarien
  • Enge Abstimmung aller Beteiligten (Gemeinde, Betreiber, Ingenieurbüros, Dienstleister, Gutachter)
  • Politische Gremien informieren und durch die relevanten Ausbau-Entscheidungen begleiten
  • Fördermittelmanagement
  • Projektleitung und -koordination

Und Projektentwicklung für den Neubau einer Holzhackschnitzelanlage:

  • kurzfristige Planung für neuen Wärmeerzeuger
  • Einbindung der Abwärme der Biogas-Blockheizkraftwerke sicherstellen
  • Abwärmeeinbindung Industrie prüfen
  • Wirtschaftlichkeit des Projekts prüfen und sicherstellen (mit Kooperationspartnern)
  • Begleitung der Fachplanung des neuen Hackschnitzelkessels (600kW) als Haupt-Wärmelieferant
  • Integration des neuen Kessels in den Gebäudebestand sicherstellen
  • Vorbereitung wichtiger Entscheidungen in den politischen Gremien
  • Enge Abstimmung aller Beteiligten (Gemeinde, Betreiber, Ingenieurbüros, Dienstleister, Gutachter)
  • Fördermittelmanagement
  • Projektleitung und -koordination

Umsetzungszeitraum: 2023 bis 2025

Projekterfolg

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2023
Die Förderzusage ist erteilt. Alle beantragten Mittel sind bewilligt. Das Erzeugerkonzept ist erstellt (HOAI LPH 1).

2024
Der Standort für die neue Heizzentrale ist gefunden. Begleitung der Fachplanung für den Hackschnitzelkessel (HOAI LPH 2-3) und Begleitung der Gebäudeplanung für den neuen Standort der Heizzentrale (HOAI LPH2-4).

2025
Die Planung des Hackschnitzelkessels mit 600 kW ist abgeschlossen. Er kann in den Gebäudebestand integriert werden. Die Planung für die hydraulische Optimierung der bestehenden Wärme-Erzeuger ist ebenfalls abgeschlossen. Damit ist das Projekt zur Baureife gebracht.

Stimmen der Beteiligten

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„Der Transformationsplan bietet uns die Chance, komplexe Verhältnisse zusammenzuführen und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die auch wirklich umsetzbar sind.“

Felix Färber, Planungsingenieur bei Kleins Energie GmbH

Felix Färber, Planungsingenieur bei Kleins Energie GmbH

Fördermittel und Wirtschaftlichkeit

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Der Transformationsplan und die Projektentwicklung sind zu 50 Prozent mit Fördermitteln der BEW gefördert. Der Transformationsplan ist die Voraussetzung dafür, dass die darauffolgenden Investitionen ebenfalls über die BEW mit 40 Prozent gefördert werden.

Auf Basis der wirtschaftlichen Zwischen-Bewertung wurden die Investitionssummern reduziert. Die kurzfristige Planung für ein neues Erzeugerkonzept sorgt auch in Zukunft für einen wirtschaftlichen Betrieb.

 

 

Projektdokumentation

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Standort

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Projektteam

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