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Kommunale Wärmeplanung als Basis für den Netzausbau

Bad Weißenstadt, Landkreis Wunsiedel

Das gemeinsame Kommunalunternehmen (gKU) Oberes Egertal betreibt in Bad Weißenstadt bereits ein größeres Wärmenetz. Damit sind gute Voraussetzungen für eine nachhaltige Wärmeversorgung gelegt. Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, den Ausbau des bestehenden Wärmenetzes anhand von Wärmenetzgebieten festzulegen und Lösungen für die Einzelversorgungsgebiete zu finden. Aufbauend auf der Bestands- und Potenzialanalyse wird ein Szenario für die Wärmeversorgung im Jahre 2040 entworfen. 

Der Auftrag an endura kommunal

  • Bestandsanalyse
  • Potenzialanalyse
  • Entwicklung des Zielszenarios und Entwicklung der Umsetzungsstrategie inkl. Maßnahmen
  • Beteiligung der Verwaltung und weiterer relevanter Akteure 
  • Verstetigungsstrategie
  • Contollingkonzept
  • Kommunikationsstrategie
  • Endredaktion des Fachgutachtens
  • Akteursbeteiligung

Umsetzungszeitraum: 2024 bis 2025

Projekterfolg

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Innerhalb von 13 Monaten ist die kommunale Wärmeplanung abgeschlossen. Nach der Offenlage des Fachgutachtens kann der Stadt im Oktober 2025 der fertige Bericht übergeben werden.

Es sind mehrere Gebiete ausgewiesen, die für die zentrale Versorgung mit einem Wärmenetz in Frage kommen. Das vorhandene Wärmenetz wird weiter nachverdichtet und soll sich in den Bereich Badsiedlung ausweiten. Im Süden soll in einer Machbarkeitsstudie die Abwärmenutzung der Therme und die Versorgung des Stadtteils Lederer geprüft werden. 

Mit der kommunalen Wärmeplanung hat die Stadt einen Überblick über die verwendeten Energieträger, über die Potenziale für die erneuerbare Wärme- und Stromerzeugung sowie einen konkreten Maßnahmenkatalog zur Realisierung der klimaneutralen Wärmeversorgung.

Für die Stadt Bad Weißenstadt war das Projekt nicht nur inhaltlich ein voller Erfolg, sondern auch wirtschaftlich attraktiv: Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wurde zu 90 Prozent im Rahmen der Kommunalrichtlinie gefördert. Damit war die Umsetzung für die Kommune nur zu einem kleinen Teil durch Haushaltsmittel finanziert – ein wichtiger Vorteil, der die Entscheidung zusätzlich erleichtert hat.

Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Standort

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Projektteam

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