©Siemens

In Wunsiedel entsteht einer der größten PEM-Elektrolyseure Deutschlands mit 8,75 MW. Regionale, erneuerbare Energie wird hier bald zu Wasserstoff umgewandelt.

Die Anlage ist ein wichtiger Baustein des sogenannten „WUNsiedler Wegs", der auf eine dezentrale Energieversorgung mit einem großen Anteil an erneuerbaren Energien und einer hohen regionalen Wertschöpfung zielt. Die WUN H2 GmbH realisiert das Projekt mit den Gesellschaftern Rießner Gase, Siemens und den lokalen Stadtwerken SWW Wunsiedel GmbH. Die rechtliche und wirtschaftlich Beratung erfolgt duch die Sterr-Kölln & Partner mbB.Die Fertigstellung ist für Sommer 2022 geplant.

Das von endura kommunal geleitete Umsetzungskonzept ergänzt die Initiative der WUN H2. Es untersucht vor allem Fragen zur Nutzung von Wasserstoff im ÖPNV und in der lokalen Verteillogistik, aber auch in der Industrie und der Wärmeversorgung. Zusätzlich betrachtet es die vielfältigen Synergien mit anderen Projekten wie z.B. die Abwärmenutzung des Elektrolyseurs.

Der Auftrag an endura kommunal umfasst

  • Projektmanagement
  • Wissensaufbau und Akzeptanzförderung in der Bürgerschaft
  • Durchführung von Infoveranstaltungen und Bürgerbeteiligungsformaten zum Thema Wasserstoff
  • Kommunikation- und Netzwerkarbeit
  • Identifikation erster möglicher Nutzer von Wasserstoff v.a. in der Mobilität und von Tankstellenstandorten
  • Begleitung von Abnahmevereinbarungen
  • Wissenstransfer und fachliche Expertise
  • Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • Entwicklung von Wasserstoffhochlaufszenarien für die Mobilität und Erstellung eines Maßnahmenkatalogs für die weitere Umsetzung

Umsetzungszeitraum: 2020 – 2022

Projekterfolg

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Das HyExpert-Konzept hat dazu beigetragen, zusätzliche Abnehmer für den lokal produzierten Wasserstoff zu finden. Verbindliche Absichtserklärungen zur Beschaffung von entsprechenden Fahrzeugen sind inzwischen unterzeichnet. Kooperationen zwischen Fahrzeugherstellern und -nutzern, sowie zwischen Wasserstofferzeugern und -abnehmern sind auf dem Weg.

Ganz konkret hat endura kommunal im Laufe des Projektes... 

  • einen großen Lebensmittelkonzern bei der Nutzung von Wasserstoff in seinem neuen Logistikzentrum unterstützt.
  • mit der SWW Wunsiedel ein Gesamtkonzept zur Nutzung von Wasserstoff und der entstehenden Abwärme vor Ort entwickelt.
  • durch gezielte Aufklärung Befürchtungen in der Bürgerschaft und bei potenziellen Partnern ausgeräumt. Mit der Gründung der Interessensgemeinschaft "H2. Fichtelgebirge" haben viele lokale Akteure ihre Unterstützung zur Entwicklung der Wasserstoff-Modellregion Fichtelgebirge bestärkt.
  • den Fördermittelantrag für eine 350-bar-Wasserstofftankstelle maßgeblich unterstützt.

Aufgrund der Bedeutung und der Erfolge des Projekts hat das bayrischen Wirtschaftsministerium die Akteure zur IAA Mobility nach München eingeladen. Beim Spatenstich für die Elektrolyseanlage Mitte Juli 2021 konnten die Projektbeteiligten auch Ministerpräsident Söder, Staatsminister für Umwelt- und Verbraucherschutz Glauber und Wirtschaftminister Aiwanger begüßen. 

Als feierlicher Abschluss des HyExpert-Projektes finden im Februar 2022 die Wunsiedler Wasserstofftage mit einem „Markt der Möglichkeiten“ statt. In diesem Rahmen sind zwei Podiumsdiskussion mit Beteiligung Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister a.D. und weiteren prominenten Gästen geplant.

Stimmen der Beteiligten

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"Mein Dank als Landrat des Landkreises Wunsiedel im Fichtelgebirge aber auch mein persönlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen des HyExpert-Konzepts beitragen. Namentlich erwähnen möchte ich den Geschäftsführer der SWW Wunsiedel GmbH Marco Krasser und die endura kommunal GmbH. Ich freue mich auf ein weiteres gedeihliches Miteinander und verbinde damit die Gewissheit, dass wir Entscheidendes für die Energiewende, für unsere Heimat und für die nachfolgenden Generationen beitragen."

Landrat Peter Berek

Fördermittel und Wirtschaftlichkeit

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Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMVi) hat die HyExpert Machbarkeitsstudie mit 300.000 € gefördert. Die NOW GmbH hat die Koordination übernommen. Die Elektrolyseanlage wird von den Gesellschaftern der WUN H2 errichtet und finanziert. Unternehmen, die H2-Fahrzeuge anschaffen, können hierfür entsprechende Förderungen von bis zu 80 % der Mehrinvestitionskosten in Anspruch nehmen.

Projektdokumentation

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