Das im schönen Renchtal gelegene Oberkirch besitzt einen attraktiven Windenergiestandort, der auch im laufenden FNP-Verfahren große Chancen als Konzentrationszone hat und im Besitz der Kommune ist. Die Stadtwerke Oberkirch möchten den Standort für sich entwickeln. Für die Stadt und die Stadtwerke ist das Thema Windenergie-Projektentwicklung allerdings sehr neu. Man ist zum einen mit formellen Herausforderungen im Rahmen des laufenden FNP-Verfahrens konfrontiert und zum anderen mit Kommunikationsschwierigkeiten mit den angrenzenden Nachbargemeinden und Bürgern. Es wird eine übergeordnete Projektbegleitung gewünscht, die dazu beitragen soll, dass Bürger und Nachbargemeinden einerseits objektiv informiert und einbezogen werden, der gewünschte Windpark andererseits wirtschaftlich und technisch machbar wird.

Der Auftrag an endura kommunal:

  • Zielfindungs-Workshop mit den Stadtwerken und der Verwaltung
  • Beratung Bürgermeister und Verwaltung zu FNP-Themen und Projektentwicklung Windenergie
  • Erarbeitung einer Entscheidungsgrundlage für die Stadt zur Verpachtung kommunaler Flächen an einen Projektentwickler
  • Technische und wirtschaftliche Machbarkeitsuntersuchungen zum Bau und späteren Betrieb eines Windparks
  • Beratung und Begleitung der Stadtwerke bei der Verhandlung mit dem ausgewählten Projektierer
  • Informationsveranstaltungen mit den Verwaltungen der Nachbargemeinden und der Oberkircher Bevölkerung
  • Berichterstattung im Gemeinderat und orientierende Beratung der Politik
  • Übernahme der gesamten Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Zusammenhang mit dem Thema Windenergie

Umsetzungszeitraum: 2013 - 2014

Projekterfolg

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Gemeinsam mit dem gewählten Projektentwickler wird die technisch-wirtschaftliche Machbarkeit des angedachten Windparks entwickelt und wirtschaftlich bewertet. Zahlreiche Informations- und Aufklärungsveranstaltungen und -gespräche, insbesondere mit den Nachbargemeinden, intensivieren den Kommunikationsprozess. Gleichzeitig steigt aber der Widerstand in der Bevölkerung der Nachbargemeinden. Die Flächennutzungsplanung wird aus formellen Gründen zunehmend komplexer, sodass die gesamte Flächennutzungsplanung letztendlich eingestellt wird. Der Standort erweist sich am Ende aufgrund des massiven Widerstands der Nachbargemeinden als nicht realisierbar.

Standort

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Medien-Echo

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Rolf Pfeifer
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