Rosenzweig / CC BY-SA

In der örtlichen Turn- und Festhalle, dem Rathaus, dem Bauhof, der Feuerwehr und einem kommunalen Wohnhaus besteht sowohl bei den Heizungen als auch teilweise im Gebäudebestand dringender Sanierungsbedarf. Da sich all diese Gebäude in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, bietet sich der Bau eines Wäärmenetzes an. Allerdings liegt zwischen den Kommunalbauten eine stark befahrene Bundesstraße. Die Querung von Straße und Wärmeleitung scheint eine komplexe Aufgabe. Die offenen Fragen der Gemeinde betreffen somit vor allem die möglichen technischen Lösungen zur Gebäudesanierung und zur Wärmeversorgung, sowie die damit zusammenhängenden wirtschaftlichen und rechtlichen Konsequenzen.

Der Auftrag an endura kommunal:

  • Datenerhebung
  • Potenzialanalyse
  • Maßnahmenentwicklung
  • Sondierungsgespräche mit wichtigen Akteuren
  • Projektsteuerung
  • Technische Konzeptionierung unterschiedlicher Energieversorgungssysteme/Sanierungsmöglichkeiten
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen der entwickelten Varianten
  • Gremienarbeit

Projektzeitraum: 2018

Projekterfolg

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Die Bestandsaufnahme belegte den akuten Handlungsbedarf. Er bestand nicht in der baulichen Sanierung, sondern auch hinsichtlich der daraus resultierenden Rechtsfragen. Dem Gemeinderat erhielt einen Handlungsfahrplan für die Sanierung der Gebäude der über die kommenden Jahre. Es stellte sich heraus, dass das gewünschte Wärmenetzes aufgrund der sehr aufwändigen Bundesstraßen-Querung nicht wirtschaftlich zu realisieren ist. Dafür ergab die Potenzialanalyse, dass das Dach der Turnhalle zur Errichtung einer PV-Anlage genutzt werden kann, woraufhin die Gemeinde das Dach zum Bau und Betrieb einer PV-Anlage verpachtet hat.

Stimmen der Beteiligten

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„Dieses Projekt zeigt, dass auch ohne zusätzliche Fördermittel kostengünstige Energiekonzepte erstellt werden können, die für Kommunen einen hohen Nutzen haben.“
Daniel Worth-Lindorfer, Projektleiter

Fördermittel und Wirtschaftlichkeit

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Der Kosten-Nutzen-Vergleich zwischen den einzelnen Wärmeversorgungsvarianten ergab, dass Einzelheizungen in den Kommunalgebäuden wirtschaftlich sinnvoller sind als ein Wärmenetz. Aufgrund unserer Empfehlung vergab die Kommune die Energieversorgung in der Turnhalle inkl. dem Bau einer PV-Dachanlage an einen Contractor. Damit sparte sie nicht nur Wärme-, sondern auch Stromkosten.

Standort


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