Die Stadt Weil am Rhein befasst sich seit geraumer Zeit mit der Frage einer umfassenden und integrierten Stadtplanung für den Stadtteil Friedlingen, der direkt an die Grenze zu Frankreich und der Schweiz liegt. Diese Entwicklung führte in der Folge zur Entscheidung des Gemeinderats im Sommer 2015, eine vorbereitende Untersuchung zur Ausweisung eines Sanierungsgebietes durchzuführen. Die Beantragung dieses Sanierungsgebietes nach dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ erfolgte anschließend in 2016 mit einem Gesamtvolumen von etwa 5,9 Mio. Euro, u.a. mit der Zielsetzung, die energetische Gebäudesanierung, die Energieeffizienz sowie die Nutzung erneuerbarer Energien im Stadtteil zu erhöhen. Der Gemeinderat entschied daraufhin, ein energetisches Quartierskonzept durchzuführen und Fördermittel aus dem KfW-Programm 432 „Energetische Stadtsanierung“ zu beantragen. Endura kommunal, als Energiearchitekt im kommunalen Umfeld, wurde mit der Aufgabe zur Durchführung des Quartierskonzeptes im Herbst 2015 beauftragt und konnte 2 Jahre später dem Gemeinderat ein Bündel an energetischen Potenzialen präsentieren, die es zu heben gilt. Aus diesem Grund entschied sich der Gemeinderat mit der Umsetzung des Quartierskonzeptes mit Hilfe des Sanierungsmanagements (KfW Förderprogramm 432 – Sanierungsmanagement). Da die endura kommunal bereits gute Ergebnisse im Quartierskonzept ablieferte und sich mit den Gegebenheiten vor Ort bestens auskennt, wurde sie auch mit dem Sanierungsmanagement beauftragt.

Der Auftrag an endura kommunal:

  • Akteursbeteiligung
  • Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs
  • Wirtschaftlichkeit Nahwärme, BHKW-Technologie und Mieterstrom
  • Konzeptionen für Öffentlichkeitsarbeit
  • Verstetigung und Controlling
  • Endbericht
  • Gremienarbeit

Umsetzungszeitraum: 2015 - 2017

Projekterfolg

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Es konnte die Wirtschaftlichkeit eines innovativen Nahwärmenetzes aufgezeigt werden, das als zentralen Bestandteil die BHKW-Technologie nutzt. In einem Industriebetrieb soll das BHKW und die Heizzentrale untergebracht werden. Zwischen den wichtigen Akteuren Stadt, Wohnungsbaugenossenschaft und örtlichen Wirtschaftsverband konnte eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung geschlossen werden, in dem die angestrebten Ziele formuliert sind. Das Quartierskonzept mündete in der Beantragung eines Sanierungsmanagements, das die im Konzept enthaltenen Maßnahmen über weitere drei Jahre umsetzen wird.

Fördermittel und Wirtschaftlichkeit

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65 % der Gesamtkosten wurden über das KfW-Programm 432 gefördert.

Projektdokumentation

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Medien-Echo

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Projektteam

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Rolf Pfeifer
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Lena Klietz

Lennart Frenschkowski

Maximilian Schmid
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